Stimmen ohne Macht,
Unrecht lastet schwer im Land,
Schreie wehn im Wind.
Donnerstag, Oktober 02, 2025
Montag, September 29, 2025
Das glaubt mir keiner ...
Am 29. September 2025 begann alles –
zumindest das, was ich später „die Tage danach“ nennen würde.
Ein Dienstag. Kein besonderer Tag. Kein Feiertag.
Nur ein Tag wie viele andere.
Und doch spürte ich schon am Morgen, dass etwas in der Luft lag, das sich kaum beschreiben ließ.
Ein Summen vielleicht – leise, kaum hörbar – das beim ersten Kaffee auftauchte und wieder verschwand, sobald die Tasse meine Lippen berührte.
Ich schrieb alles nieder.
Weil ich ahnte, dass diese Tage seltsamer werden würden, als ich es je für möglich gehalten hätte.
Erwarten Sie nicht zu viel.
Mit bescheidener Erwartung sollten Sie die nächsten Seiten aufschlagen.
Ich könnte vieles versprechen – eigentlich alles –
doch ehrlich gesagt weiß ich, was auf Sie zukommt.
Sie aber noch nicht.
Und glauben Sie mir: das ist gut so.
Günther – ich nenne ihn bewusst so, weil er wirklich so heißt – ist gerade nicht zu Hause.
Keine Wohngeräusche. Also darf ich davon ausgehen.
Für die Geschichte spielt das kaum eine Rolle.
Dennoch gehört es sich der Ordnung halber, diesen Umstand zu erwähnen.
In der Ruhe – Ruhe ist die Abwesenheit von Lärm –
genieße ich es, zu Papier zu bringen, was sich mir offenbarte.
Ich überlegte, was wohl das Vernünftigste wäre, da mich meine Frau für einige Stunden zum Strohwitwer gemacht hat.
Lange überlegen gehört nicht zu meinen Stärken.
Entscheidungen treffe ich aus dem Bauch –
der in den letzten Jahren erstaunlicherweise kleiner geworden ist.
Das sollte sich bitterlich rächen, angesichts dessen, was nun folgen würde.
Hätte ich geahnt, was in den nächsten Stunden geschieht,
ich hätte mich besser mit meinen Hunden auf die Couch gelegt
und einen alten Film angesehen, den ich längst vergessen hatte.
Kaum hatte ich mich niedergelassen, vernahm ich ein leises Kratzen an der Haustür.
Meine Hunde erhoben sich sofort. Ohren gespitzt, Augen groß.
Sie starrten die Tür an, als hätten sie beschlossen, dass heute kein Tag für Freundlichkeit sei.
Ich starrte auch.
Und je länger ich starrte, desto deutlicher spürte ich: gleich würde etwas geschehen, das ich nicht vorhersehen konnte.
Die Tür öffnete sich langsam. Fast feierlich.
Und da stand er: ein Kühlschrank. Aufrecht. Vollständig intakt.
Nicht umgestürzt. Nicht kippelig.
Wie ein Wachposten, dessen Tür leicht geöffnet war, aus der ein schwaches Licht schimmerte.
Die Hunde erstarrten.
Der eine rückwärts tappend, als hätte er vergessen, wie man sich bewegt.
Ich selbst starrte stumm, während der Kühlschrank summte –
fast wie das Flüstern eines alten Bekannten.
Und dann glaubte ich Worte zu erkennen:
„Setz dich. Wir haben etwas Wichtiges zu besprechen.“
Die Hunde rückten näher.
Sie prüften vorsichtig den Kühlschrank.
Der Eiswürfel, der zuvor in meiner Hand getanzt hatte, sprang nun auf einen Miniatur-Schreibtisch.
Er begann, Buchstaben zu zeichnen, die ich nicht lesen konnte –
und doch verstanden:
„Alles, was beginnt, geschieht gleichzeitig.“
Ich lachte. Die Hunde bellten.
Die kleine Gestalt auf dem Mini-Sofa nickte.
Als hätte sie alles geplant.
Obwohl ich überzeugt war, der einzige Planer zu sein.
Dann begann die Kiste sich zu vervielfältigen.
Zuerst zwei, dann vier, schließlich ein halbes Dutzend.
Jede mit eigenem Mini-Sofa. Eigenen Figuren. Eigenen Objekten.
Stimmen vervielfachten sich, widersprachen und ergänzten sich zugleich.
Mein Herz schlug schneller – nicht aus Angst, sondern aus Staunen.
Ich war Zeuge einer Welt, die mir fremd und vertraut zugleich war.
Die Hunde liefen über die wachsende Landschaft der Kisten.
Das Miniaturfahrrad drehte Runden.
Ein kleiner Tisch tanzte elegant.
Die Figuren begannen, Reigen zu tanzen – absurd präzise,
ein Muster, das nur die Miniaturwelt kannte.
Dann öffnete sich die kleinste Kiste vollständig.
Ein winziger Vorhang fiel, und ein winziger Erzähler erschien – kaum größer als ein Finger:
„Du dachtest, du würdest nur beobachten.
Aber jetzt bist du Teil des Stücks.
Alles, was du siehst, hat gewartet, dass du es bemerkst.“
Und schließlich die dritte Stufe:
Die Kisten, die Figuren, die Hunde, der Eiswürfel, die Lampe, der Raum selbst –
alles begann zu verschmelzen.
Miniaturwelten wuchsen, ihre Grenzen verschwammen.
Die Stimmen vereinten sich zu einem Summen, das die Realität erzittern ließ.
Die Kisten öffneten sich wieder und wieder.
Immer neue Miniaturräume, immer neue Figuren, die gleichzeitig tanzten, sprachen, dirigierten.
Ich war mitten drin.
Strohwitwer. Beobachtend. Staunend. Lachend.
Während die Grenzen von Zeit, Raum und Materie sich auflösten.
Dann, in diesem letzten Moment, erklang ein einzelnes Wort.
Klar und doch von überall zugleich:
„Willkommen.“
Ich saß da, auf der Couch, die Hunde zu meinen Füßen,
inmitten einer Welt, die ich niemals verstehen würde.
Und wusste: Die Tage danach hatten nicht nur begonnen –
sie hatten sich verselbstständigt.
Alles war absurd. Alles war logisch. Alles war gleichzeitig.
Donnerstag, April 24, 2025
Wer will, der kann
Verstorbene Päpste
Kopffäule
Meistens ist es so gewesen, dass man sich einer Gruppe Menschen gegenüber mit seiner Meinung der Gruppenseele angepasst hat. Man wurde so erzogen und es gehörte sich einfach, dass man nicht der ist, der sich flegelhaft durchsetzt. Ich tue es nicht mehr, habe es selten nur getan, weil ich merkte, dass dadurch mein Kopf faulte, oder das, was in diesem an Saat hervorgebracht hätte werden können, schon von Beginn an verdarb ...
Man muss abwarten
... ob es geschieht, ist ein großes Rätsel,
... wann es geschieht, ist die große Frage,
... dass es geschieht, ist eine Frage der Zeit,
... man muss abwarten, was geschieht!
Samstag, Juli 27, 2024
Montag, März 25, 2024
Pedanterie
Man kann mir vieles unterstellen,
das meiste davon wird gelogen sein.
Allerdings schärfe ich mir jetzt schon eines ein:
Ich bin nicht der, der ich zu sein scheine!
Ich scheine zu sein, der zu sein, der ich bin!
Deshalb bin ich der, der ich bin!
... um das nur einmal gesagt zu haben, was ohnehin klar auf der Hand liegt!
Sonntag, August 13, 2023
Samstag, Juni 03, 2023
Kann eine Wahrheit gelogen sein
Kann eine Wahrheit gelogen sein?
Ich weiß es nicht - aber ich könnte lügen und das Gegenteil behaupten!
Keine Chance
Genügend Abstand ist noch kein Geheimrezept für ein sorgenfreies Leben
Wer keine Erinnerung haben will, darf sich nichts merken
Doch dafür gibt es keine Chance
Dienstag, Mai 30, 2023
Wahnsinnig und doch Irre
Dienstag, Januar 17, 2023
Etwas geht immer
Manchmal gelingt mir einfach gar nichts,
dann wieder nur so Sachen, die ich nicht einzuordnen vermag.
Das einfachste zu verstehende Prinzip am Menschsein ist die Gewissheit,
dass alles irgendwann einen Sinn ergeben kann,
oder auch nicht ... was weiß ich schon ...
Mittwoch, Dezember 28, 2022
Wahnvorstellung
Montag, Oktober 03, 2022
Widerstand
Samstag, Oktober 01, 2022
Noch immer mit mir
Gibt es mich noch immer?
Obwohl ich aufgehört habe, der alte zu sein!
So bin ich wohl ein anderer und doch noch der selbe!
Es gibt mich immer noch!
Donnerstag, März 04, 2021
Dienstag, September 29, 2020
Mittwoch, Juni 03, 2020
Zwischendurch
Donnerstag, April 02, 2020
Nachher
Und ich werde Menschen umarmen, wenn die Krise vorbei ist. Ich werde alle umarmen, denen nach einer Umarmung ist. Und viele werden hungern nach einer Umarmung. Sie werden sie herbeisehnen, wie einen einzigartigen Augenblick, der alles ist und alles bedeutet. Es wird der Tag kommen, da werde ich weinen und umarmen und ich freue mich auf diesen Tag, weil ich weiß, dass er kommt!
Sonntag, März 15, 2020
Bedenkliche Entwicklung - Corona S/E
Verletzlichkeit
Sonntag, März 08, 2020
Tipp an alle, die es sich noch richten können (SATIRE)
2) Keine Kinder - die Zukunft wird für ein Leben ohnehin zu gefährlich.
3) Kein Sex wegen Familienplanung - der Stress, der auf diese Handlung die Folge sein wird, ist die erlebte Ekstase nicht wert.
4) Single Leben - verspricht eine ungemein aufregende Zukunft, zwar egoistisch, aber was soll's.
Warnung: das Single Leben kann zwischen Weihnachten und Neujahr zu Depressionen führen - allerdings mit der Tendenz, dass es in Zukunft, wenn es keine Familien mehr gibt, auch keinen Grund mehr gibt, an den Feiertagen zu Hause zu bleiben, also haben alle Singles wieder jemanden. Außerdem gibt es Partnerbörsen für Handlungen gem. Punkt 3) ohne Familienplanung
Corona
Alles rennt zum Nahversorger. Kauft ein.
Aber intelligenterweise kann man das Virus nicht aufspüren.
Dazu ist es auch da.
Dienstag, Januar 21, 2020
Geländegängig
Kauft keine Autos, die keine Gänge haben.
Kauft nur Geländegängiges. Meinetwegen auch zwei!
Freitag, Januar 10, 2020
Aufatmen
zumindest um ein einziges Grad wurde die Temperatur in der Hölle zurückgedreht!
Montag, Januar 06, 2020
Es war einmal in Amerika
Irgendwie war der damalige Teufel im Vergleich zum heutigen Pazuzu ein Waisenknabe.
Times are changing so does the Evil.
Mittwoch, Januar 01, 2020
2020
Ein Prophet, der es wüsste! Darum lasst uns mutig in diesen Zug einsteigen!
Er muss mit neutraler Energie angetrieben werden um alle an ihr Ziel bringen zu können!
Nur jene, die so zu benennenden "Fossil Fuels" Jünger, werden erstaunt sein, was alles noch zu geschehen hat!
Sie werden in diesem Jahr wohl genug Beweise für ein Umdenken erhalten.
Wir Kleinen, wir können jeder einen kleinen Beitrag dazu leisten, in eine bessere Zukunft zu gehen!
Die Regierenden haben hingegen die Pflicht, das System zu verändern, das uns ins Verderben führt!
Dienstag, Dezember 31, 2019
Zum Jahreswechsel 2020
an dem ich mich noch einmal frag',
worum sich's ganze Leben dreht,
und ob ein jeder auch versteht,
die Dinge, die sich ändern müssen,
ansonsten sie zu mächt'gen Flüssen,
werden und uns all' verschlingen,
es muss die Rettung uns gelingen.
Der Führer in der Neuen Welt,
der kümmert sich um Macht und Geld,
doch nicht um uns und uns're Sorgen,
er denkt an heut' - denkt nicht an morgen.
Ein letzter Ruf in diesem Jahr,
soll warnen euch vor der Gefahr,
die uns und uns'ren Kindern droht,
wer's nicht versteht, ist früher tot!
Der gute Vorsatz ist vergessen,
noch eh' verdaut s'Silvesteressen.
Ich wünsche auch daher noch heute,
das 2020 uns was läute!
Ein Licht soll aufgeh'n in der Nacht,
und führen uns in eine Schlacht,
die nur den Herzen gilt, nicht Waffen,
verjagen wir die dummen Affen!
Donnerstag, Dezember 26, 2019
Ringförmig
Ringförmig
Wie bei einer Hochzeit
man soll sich nicht verbrennen
Wer hört schon gerne auf Ratschläge
Sonntag, Dezember 22, 2019
Donnerstag, Dezember 19, 2019
Frohbotschaft
Sonntag, Dezember 15, 2019
Leider Ja
und man sich wie ein Nobler gibt.
Die Börse öffnet, dann und wann,
was gibt, was einer brauchen kann.
Im Winter friert man leicht, ja, leider,
deswegen teilt er aus, auch Kleider,
und nicht nur Brot und Leitungswasser,
nein, auch noch Geld, gibt er, der Prasser,
Dann wünscht er sich zum Dank dafür,
den Platz im Himmel, neben der Tür,
um nur zu zeigen, an dem Orte,
denen, die treten durch die Pforte,
Dass er ein Edler ist, ein Guter,
er spendete so manchem Futter.
Nun ist er tot, wie jeder eben,
und seine Schuld, ist längst vergeben.
Und hoffentlich bin ich nicht schuld,
wenn Gott hat weniger Geduld
mit ihm beim Jüngsten der Gerichte,
wenn abgerechnet, die Geschichte.
Mittwoch, Dezember 11, 2019
Wärme
man friert.
Ich selber mag es ertragen,
es fällt nicht leicht.
Kälte ist ein Hund,
an Regentagen.
Stinkig und Fürnichtsgut!
Nur zum Einheizen muss man sich erwärmen!
Sonntag, Dezember 08, 2019
Globus
sogar die Beleuchtung ist zu Weihnachten dementsprechend.
Wem's gefällt, der soll auch zahlen.
Ich zahle nicht mit. Soviel zum Thema.
Samstag, Dezember 07, 2019
Wer hat was
es scheint niemandem zu gehören
ohne Besitzer ist ein Ding nur ein Ding
Mit Besitzer wird das Ding zum Besitz
zum Meines
zum "ohne Es wäre ich Nichts"
Das gilt auch für Holland
Halbhell
Fehlt es an Verstand, nennt man dies dementsprechend beschränkt
Beschränkt man sich auf die Wahrnehmung des Dunklen
Bleibt einem jeder Sinneseindruck erspart
Höchstens hören könnte man es,
wenn es eine Stimme gäbe, die Dunkelheit beschreiben vermag.
Angreifbar, wie ein Regentropfen,
als gefühltes Nichts zwischen den Fingern
Freitag, Dezember 06, 2019
Genaugenommen
nachdenken will ich nicht
gefunden wurde ein Ort
der niemals existierte
Fernab jeder menschlichen Behausung
so schrieb man derartiges früher in Romanen
siedelte ein alter Mann
Bedeckt nur mit Asche
bekämpft er sein Verlangen
nach mehr
Eigentlich ist nichts verloren,
ehe man es bemerkt
Donnerstag, Dezember 05, 2019
Gottseidank
Endlich sehe ich wieder alles negativ.
Ich dachte schon, ich wäre normal geworden.
Welch ein Albtraum.
Dienstag, Dezember 03, 2019
Es geht nichts weiter
Herbstlich kalt.
Sommerlich kalt.
Frühlingshaft kalt.
Der Winter lässt auf sich warten.
Mit eisiger Kälte und warmen Winden
zieht er ein.
Wenn es ihm beliebt.
Ansonsten ist nichts zu machen.
Warten!
Es ist so, so, wie es ist.
Früher oder später geht ohnehin auch das letzte Grad an Temperatur verloren.
Oder gerät alles in Vergessenheit, bevor es noch vorbei ist?
Erst, wenn alles vorüber ist,
dann wird wieder ein Winter sein,
so, wie früher.
Irgendwo in der Wüste - bei Tag!
Noch nicht zu spät
Eigentlich wollte ich ganz woanders hin.
Es hat wieder einmal nicht geklappt.
Züge fahren nur sehr selten vom richtigen Bahnsteig ab.
Meistens sind sie zu früh oder zu spät. Niemals pünktlich.
Der Zug muss sich nach dem Reisenden richten,
nicht der Reisende nach dem Zug.
Weil da eben viel verkehrt läuft, kommen die meisten Menschen auch nie dort an, wo sie eigentlich gebraucht werden würden.
Es muss umgedacht werden.
Lieber heute, als nie!
Zerschnippseltes - dann total vermischt zu Unsinn
Montag, Dezember 02, 2019
Dach und Fach
weder hier noch andernorts,
nur die Beschwernisse bleiben ordentlich aufgestapelt hier.
Man muss ganz schön dumm sein, um sich nicht blöd vorzukommen!
Nur mit der Ruhe
Weit entfernt heult ein Zug oder nur ein Windzug, laut genug um nicht überhört zu werden.
Herumschreien habe ich mir grundsätzlich nicht als meine Lieblingsbeschäftigung auserkoren,
doch leise kann man auch niemanden die Meinung hinein sagen!
Da würde man als Schwächling überbleiben und jämmerlich zur Schau gestellt sein!
Schmerzdurchtränkt tauche ich den linken Zeigefinger aus einer schwärzlichen Tunke,
nur um festzustellen, dass heiße Schokolade ganz schön auf die Nerven gehen kann.
Sonntag, Dezember 01, 2019
Tagesgeschehen
die Voraussetzung für ein Gedicht.
Allerdings gibt es Hoffnung
bei mir,
etwa nicht?
Nun kann urteilen ein jeder und eine jede, was weiß ich,
auf jeden Fall wird es treffen in mein Herz, in mein mich!
Ohne Zweifel, ohne Hader, ohne Streit ohne ein Gericht,
ist es ungereimt sicher besser als so manch gefeiertes Gedicht!
Nennt es Haiku, nennt es Schrott oder nennt es einfach nur "ach wie schlecht",
seid versichert, seid beschworen, dieses Schreiben ist mein Gefecht.
Ist mein Kämpfen, ist mein Streiten, ist mein Verlieren, es ist mein Krieg,
ist mein Verhandeln, ist mein Verzweifeln, ist mein Untergang, es ist mein Sieg!
Verschnörkeltes
Wenn ein Satz partout nicht machen will, was ich von ihm erwarte. Einfach zu funktionieren. Da kann es passieren, dass ich mit dem Präzisionsstift komme und eine kleine Veränderung an ihm durchführe.
Ähnlich einer Gen-Schere. Richtig erkannt! Sie denken gut mit!
Aber: ist es dann noch der selbe Satz, der vorher auf dem Papier stand? Ich glaube nicht. Der Satz ist mutiert und kann schreckliches anstellen. Jetzt umgedacht auf Biologie? Was bewirkt dann unter Umständen die Gen-Schere? Ich hoffe, ich kenne mich bei diesem Thema nicht wirklich gut aus und fantasiere nur!
Die Freude kehrt zurück
Mir scheint es irgendwie Freude zu bereiten.
Das Schreiben. Nein, eigentlich mehr das Nachdenken, das mir Antrieb ist.
Darin bin ich auch besser!
Gedankenlosigkeit und Kreuzungen oder: Man sollte Obacht geben
Die Kreuzungen auf unseren Wegen sind meistens nicht beschrieben.
Nur Insider wissen daher, wohin der Weg führt, schlägt man eine bestimmte Richtung ein.
Außer, man fährt auf der Autobahn oder auf wichtigen Strassen.
Da werden alle an das für sie bestimmte Ziel geführt.
Gestern und Heute
Samstag, November 30, 2019
Verbesserung
Dunkle Bläue
Krämerei
Der Morgenlandfahrer versucht wieder einen Neustart
Sonntag, Juli 08, 2018
Bedingungsloses Grundeinkommen - Ein Aufsatz
Ein Aufsatz – vom morgenlandfahrer
Grundeinkommen – was dafür spricht
Grundeinkommen – wie finanziert sich
das
Grundeinkommen – wann ist die Zeit
dafür reif
Samstag, November 26, 2016
Sonntag, September 18, 2016
Sonntag, September 11, 2016
Samstag, Dezember 19, 2015
Samstag, Dezember 12, 2015
Manifest des Aufstandes - Es ist Zeit
Ich mache seit meinem 18. Lebensjahr etwas, was ich eigentlich nicht wollte. Ich arbeite.
Nun werden viele denken, was ich damit meine, sie und wir alle arbeiten doch um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, um uns das leisten zu können, was wir brauchen, um über die Runden zu kommen.
Genau da liegt das Problem.
Warum müssen wir arbeiten? Warum müssen wir uns etwas leisten? Warum müssen wir über die Runden kommen?
Wir tun alle etwas, was die wenigsten wollen, was noch weniger von uns davon profitieren lässt und was uns alle irgendwann einmal zu der Überlegung zwingt, warum tun wir, was wir tun? Wozu leben wir eigentlich?
Wir sind Menschen und haben einen Verstand, der uns jeden Tag die Möglichkeit gibt, die Welt neu zu entdecken, sie zu verbessern. Aber was tun wir? Wir arbeiten!
Die Sklaverei hat in den heutigen Tagen die Stufe ihrer höchsten Entwicklung erreicht.
Wir, in den westlichen Wohlstandsländern, wir merken es nicht einmal. Wir sind Lohnsklaven und arbeiten für etwas, was uns eigentlich aus einer Selbstverständlichkeit heraus zusteht. Wir arbeiten, um frei zu sein!
Wir haben es in der Hand, die Dinge zum Besseren zu verändern, oder uns allesamt ins Verderben zu stürzen.
Dort, wo vor hundert Jahren Tausende Menschen notwendig waren, Produkte (die vielleicht damals noch jemand wirklich brauchte) zu erzeugen, sind heute nur mehr eine Handvoll hochgeschulter Spezialisten notwendig, die Prozesse der ausführenden Produktionsroboter zu steuern und zu überwachen.
Der Ertrag dieses unglaublichen Entwicklungsvorsprunges versickert aber in den Taschen einiger weniger, von denen jetzt sogar welche – mit ruhigem Gewissen – vortreten und uns verkünden, dass sie ohnehin 99 Prozent ihres erworbenen Reichtums zu Lebzeiten wieder spenden werden.
Hört nicht auf sie. Sie spenden nichts. Sie geben nur zurück, was sie uns vorher gestohlen haben. Nur so drastisch formuliert, kann man verstehen, was passiert.
Man muss in einer außergewöhnlichen Welt auch außergewöhnliche Beschreibungen für gewöhnliche Ereignisse verwenden, um sie zu demaskieren. Um ihre wahre Natur zu zeigen. Schlechtes Gewissen!
Die Hoffnung aber habe ich, dass nun einige Superreiche aufzuwachen beginnen und es ihnen klar geworden ist, dass Ihnen auch der ganze Reichtum, welchen sie sich erworben haben, nicht viel bringt, wenn es so viele gibt, die sie mit diesem Reichtum nicht auf ewige Zeiten glücklich bleiben lassen werden.
Beginnen wir aufzuwachen. Beginnen wir aufzustehen. Beginnen wir Mensch zu werden!
Die Zeit der Sklaverei soll für immer der Vergangenheit angehören!
Der menschliche Geist wird über die herrschende Ungerechtigkeit siegen! Muss siegen!
Der Beginn für die Freiheit des Individuums ist das bedingungslose Grundeinkommen für Alle!
Sonntag, November 15, 2015
Eigentlich wollte ich schweigen
Sonntag, Januar 05, 2014
2014-01-05 20:53
Samstag, Januar 04, 2014
2013-01-04 00:31
Freitag, Januar 03, 2014
2014-01-03 12:51
Donnerstag, Januar 02, 2014
2014-01-02 - 09:50
2014-01-01 - 00:28
Sonntag, Juli 14, 2013
siebenhundertunddreiundzwanzig
Samstag, Juni 15, 2013
siebenhundertundzweiundzwanzig
Sonntag, Dezember 02, 2012
siebenhundertundeinundzwanzig
Mittwoch, September 26, 2012
siebenhundertundzwanzig
Dienstag, September 04, 2012
siebenhundertundneunzehn
wenn es mir nicht um das schreiben ginge, würde hier nichts stehen. was aber hier mehr steht als nichts, ist schon zuviel geschrieben. das hätte sicher auch ihnen einfallen können. die sonne hat gestern schön geschienen, das sollte man zumindest vermerken.
siebenhundertundsiebzehn
Sonntag, September 02, 2012
resurrectio quattuor
wird auch im sturm nicht bei mir sein,
und wer im sturm nicht bei mir ist,
den brauch ich nicht im sonnenschein!
(verfasser ist mir unbekannt)
Donnerstag, Juli 21, 2011
ressurrectio tria
dann freut es mich.
oft werde ich nicht gelobt,
aber geschimpft schon.
doch darüber beschwere ich mich nicht.
wobei geschimpft zu werden schon alltäglich ist.
es tut eigentlich überhaupt nicht mehr weh.
fast vermisse ich es,
bleibt es einmal aus.
aber gelobt zu werden,
das ist mir neu!
Sonntag, Juli 17, 2011
resurrectio duo
in wirklichkeit geht es darum, wer dem anderen mehr wegnehmen kann, als der ander in der lage ist, einem selbst abzuknöpfen. dies nennt man wirtschaft.
mir geht es nicht um wirtschaft, gewinn und verlust. mir geht es um ein lebenswertes, menschenwürdiges leben für alle.
ich will keine bessere welt, ich will das paradies hier, jetzt und sofort und für alle! auch für die schlechtmenschen! die brauchen es ja am meisten!
resurrectio unio
der mensch hat aufgaben
der mensch darf nicht rasten
wer zusieht ist tot
es ist die zeit, in der die verschlossenen augen sich öffnen. sowohl die des geistes, als auch die des herzens. die im kopf befindlichen sind für unsere zwecke nicht nützlich.
es ist die zeit, in der wir uns klar werden, welchen zweck unser dasein, hier auf der erde, eigentlich hat. wir sind uns tag für tag mehr unserer entsprechung bewusst.
es ist die zeit, in der wir nicht müde werden dürfen, die wahrheit zu sehen, die wahrheit zu prüfen und die wahrheit zu sprechen.
es ist die zeit, wo jeder mit verstand erkennen wird, dass er nicht mehr schweigen darf. wer schweigt scheint zuzustimmen. zuzustimmen der ungerechtigkeit auf diesem planeten.
wr sind der zorn gottes!
Dienstag, Januar 04, 2011
siebenhundertundsechzehn
sie ziehen aus ins abendland
dabei sind sie ganz wutentbrannt
an dir und mir vorbeigerannt
Dienstag, Dezember 28, 2010
siebenhundertundfünfzehn
oh, mein mutterland,
oh, mein heimatland,
oh, mein strassenverkehrsunfalltotenzusammenzählland,
oh, mein allzeitderwehrpflichtdienendesland,
oh, mein verstandquälendesundmichzurverzweiflungbringendesland,
oh, mein landderbergeunddertälerunddermenschendiedazwischenwohnenland,
oh, mein ichweissnichtmehrwieichessagensollverlogenesland!
siebenhundertundvierzehn
gibt es eine wahrheit hinter der lüge?
werden die akten öffentlich gemacht?
weiss jeder, was er wissen soll?
kann sich nicht jeder denken, dass andere genau so viel lügen, wie man selbst?
die lüge ist der klebstoff, der die wahrheit zusammenhält.
siebenhundertunddreizehn
es wird auch noch viel mehr werden.
am wenigsten kummer bereiten mir meine gedanken,
die ich noch nicht gedacht habe.
aber wehe, wenn sie zu geschriebenem werden!
Montag, Mai 10, 2010
siebenhundertundzwölf
dass sich die welt weitergedreht hat
und nicht nur um die eigene achse,
auch um die gleichen probleme!
es ist nicht zu entschuldigen,
nicht zu verzeihen,
nicht zu verstehen,
nicht zu verändern!
alles gleiche bleibt gleich,
alles andere bleibt anders!
so war es immer,
so wird es immer sein!
so lange, bis das wort gerechtigkeit,
seinen status, nur wort zu sein,
nicht mehr gerecht wird!
das geld, das wir nicht haben,
haben wir ausgegeben für nichts!
jetzt haben wir nichts,
geschaffen aus viel geld,
das nichts wert ist!
wer verstand hat,
verstehe!
Sonntag, Januar 24, 2010
siebenhundertundelf
schreibe ich jetzt.
es ist zwar nicht viel,
aber immerhin.
man darf mich eben nicht nötigen!
weil es einfach einmal heraus mußte,
immer dieser druck!
Mittwoch, Dezember 23, 2009
siebenhundertundzehn
da darf man sich nichts anmerken lassen.
höchstens ein wenig meckern,
damit man so ist, wie man immer ist.
aber so wirklich stark sein,
so, wie der nachbar es ist,
das kann ich nicht.
ich bin ja kein trapezkünstler.
da staunen sie nicht schlecht, oder?
für mich wird es immer ein rätsel bleiben!
Montag, November 02, 2009
Montag, Oktober 26, 2009
siebenhundertundacht
der g. w. bush!
jetzt habe ich keine
gelegenheit mehr,
meine zugriffe auf meinen blog
zu steigern.
da sich niemand für
herrn obama zu
interessieren scheint!
siebenhundertundsieben
ich hinterher, an der leine,
da dachte ich mir einige gedanken aus.
was wäre, dachte ich - nicht der hund -
wenn ich vorne an der leine hing,
und der hund ich wäre.
dann könnte man den blog hier vergessen.
wie soll ein hund schreiben können,
so eine blamage.
da kann man sich gedanken machen,
wie man will und man kommt dabei
doch nur auf den hund!
Dienstag, Oktober 20, 2009
siebenhundertundsechs
der hat noch platz hier!
muss wieder einmal sauber machen!
aber das dauert!
hat ja alles so viel mühe zu machen!
man muss sich immer sputen,
damit man es recht machen kann!
ich mache noch schnell einen unsinn,
dann mache ich wieder recht!
das gehirn kann sonst sülzig werden,
wenn man es nicht viel gebraucht!
beim hintern ist es ja auch so!
ich meine nicht vom brauchen, sondern ...
soll man besser aufhören,
wenn man schon nichts besser weiss!
wie die anderen,
die immer alles besser wissen wollen!
wobei nicht alles besser wissbar ist!
manchmal, denke ich eben!
man wird sich doch noch denken lassen dürfen,
im kopf, ohne zu fragen!
bitte sehr!
Donnerstag, Oktober 15, 2009
siebenhundertundfünf
ich mag den hund und auch die katz
ich bin vielleicht kein fernsehstar
doch auch kein wirklich schiarcher ratz
so wie ich bin, so will ich sein
ich bin für viele nur ein wicht
ich bin ein dichter und kein schwein
für geld gibt es mich nicht!
Mittwoch, Oktober 14, 2009
siebenhundertundvier
und der faden,
der unglaublich dünne
reißt!
keine große literatur kann entstehen
nobelpreis adieu!
dem kinde vor dem zubettgehen saft machend
eile ich davon und ...
siebenhundertunddrei
nicht meine schuld,
dass ich nichts mehr schreibe.
die götter, die nicht sterben wollenden,
die haben die gesamte schuld.
warum immer ich,
der ich doch nur eines tue:
nichtteetrinkend abzuwarten!
Samstag, April 11, 2009
siebenhundertundzwei
so ein murks.
doch abgemurkst ist's auch nicht besser,
die geschichte vom nilpferd, das prustete.
doch heute wird sich nicht mehr viel tun.
morgen wird auch nicht viel zu tun sein.
obwohl der besuch kommt,
wie immer, wenn die feiertage lang sind!
die montage frei
und an den dienstagen die auferstehung ruft.
lieber wären mir die guten tableten,
die so wunderlich im hirn schmecken,
dass man alles vergessen kann.
Montag, März 09, 2009
Sonntag, Februar 22, 2009
siebenhundert
niemals wollte ich ein unbequemer sein,
niemals wollte ich ein berechenbarer werden,
und niemals - ganz sicher niemals - wollte ich dazugehören!
ich wollte einach nur ich sein dürfen!
Sonntag, Februar 08, 2009
sechshundertundneunundneunzig
ist viel zeit vergangen.
hinter meinem rücken,
an mir vorbeigeschlichen.
ein narr, der hier nichts schlimmes denkt.
aber es ist ohnehin zu spät, zum trauern!
Sonntag, Januar 25, 2009
sechshundertundachtundneunzig
und anderen guten eigenschaften,
die dem fortkommen der menschheit dienen,
stelle ich fest,
dass alles so blieb,
wie es war!
Freitag, Januar 02, 2009
sechshundertundsiebenundneunzig
ruhe zu haben
von dem vergangenen!
nun ist es soweit,
es kommt alsbald,
und - gottseidank -
gut gewählt!
genug aß ich von der bittren suppe,
aus wurzeln gesotten,
die nicht der erde ganz entrissen waren,
nur halb,
und so hat es geschmeckt!
sechshundertundsechsundneunzig
seiet wachsam -
und tuet nicht,
was die anderen wollen,
dass ihr tuet.
tuet das eure,
beständig!
sechshundertundfünfundneunzig
der geneigten leserschaft gewünscht.
nicht mehr,
aber auch nicht weniger!
die zeit wartet nicht!