Donnerstag, Dezember 11, 2008

sechshundertundvierundneunzig

heiß durchfährt mich ein kalter schauer,
es ist wieder einmal passiert.
man kann nicht ändern, was ohnehin nicht war.
deswegen kommst du auch schwer aus dem schlaf,
morgens,
wenn die anderen zur arbeit eilen!
mich leiten die musen nicht,
in letzter zeit,
nicht einmal die schlechten!

Montag, Dezember 01, 2008

sechshundertunddreiundneunzig

es muss dezember werden, dass er wieder was schreibt.
er schreibt ohnehin nicht das, was die leserschaft wünscht.
folgedessen kann er es auch lassen,
das schreiben.
oder soll er schreiben, dass er nicht schreiben mag?
wie auch immer!
ihre zusendungen sind erbeten an das postfach!
liebe dein postfach, wie dich selbst!

Donnerstag, November 20, 2008

sechshundertundzweiundneunzig

dann und wann
und oft und viel
kriecht das krokodil am nil
in den nil und wieder raus
und erdrückt den mickey mouse!

alles gute zum geburtstag!

Mittwoch, November 05, 2008

sechshundertundeinundneunzig

sie war sehr bemüht,
doch völlig inkompetent,
dennoch gelang es ihr,
mich gut zu beraten,
was nicht allzu schwierig war,
gab ich mich doch heute,
auch mit halbgarem zufrieden.

zumindest in amerika,
da hat es gut geklappt,
so hoffen wir,
und alle anderen auch!

Freitag, Oktober 31, 2008

sechshundertundneunzig

und dann,
als ich ganz fest schlief,
wachte ich auf
und stellte fest,
dass ich die wirklichkeit nur geträumt hatte!

Dienstag, Oktober 28, 2008

sechshundertundneunundachtzig

ja, ja,
ich war schon besser,
und öfter präsent,
und lustiger,
oft auch intellektueller,
beinahe schon kitschig,
oft auch wieder weniger,
dann mehr.

man kann es nicht allen
immer
und überhaupt
recht machen!

sechshundertundachtundachtzig

jetzt geht die welt unter,
und keiner schaut hin!

Dienstag, Oktober 14, 2008

sechshundertundsiebenundachtzig

es träumt sich so schön,
wenn man schläft,
es lebt sich so schlecht,
wenn man wach sein soll!

Freitag, Oktober 03, 2008

sechshundertundsechsundachtzig

ich glaube, ich muss zum arzt!

meine herbstdepressionen bleiben aus!
zum ersten mal oder so!
bin ich eigentlich noch normal?

hilfe - herr dr. sommer!

sechshundertundfünfundachtzig

immer diese anonymen poster.

reicht nicht!

natürlich reicht es!
es reicht mir schon lange!
so ein erreichen!

gestern war der helge schneider im fernsehen!
dem hat es auch gereicht!

der singt nur vom gaga!
und die leute klatschen!

so ist es eben!

ich führe ein leben unter irren!

doch davon später mehr!

Freitag, September 26, 2008

sechshundertundvierundachtzig

normalerweise würde ich über so etwas nicht nachdenken,
aber weil gerade so etwas geschehen ist,
werde ich ausnahmsweise meinen prinzipien untreu!

womit es das auch schon wieder gewesen ist.

man soll nicht übertreiben.

... und einmal im monat reicht!

Sonntag, August 10, 2008

sechshundertunddreiundachtzig

heiterkeit
besinnlichkeit
reiselust
komparsenfrust
regenwetter
sonnenschein
irgendwann
kommt jeder heim!

sechshundertundzweiundachtzig

heute bin ich gelaufen,
steil bergauf und dann hinunter,
vorbei ist es mit den öden - geraden - strecken.

mitten im land bin ich jetzt,
weg vom asphaltierten untergrund,
die steine spürend und bremsen ebenso.

leicht ist es nicht,
doch bergab etwas mehr.

die knie brennen mir,
das andere bleibt unerzählt,
weil zu intim.

heute hat der morgenlandfahrer wieder einen schritt in die zukunft gemacht!

Freitag, August 08, 2008

sechshundertundeinundachtzig

wenn erst einmal der keller trocken ist,
dann kann es da unten feucht hergehen!

zum trost!
prost!

Freitag, August 01, 2008

Montag, Juli 28, 2008

sechshundertundneunundsiebzig

dem wihlmelm busch sei hier viel ehr,
das andere? - ich bitte sehr!

wer nie sein brot mit tränen aß,
der waas an schaas!

sechshundertundachtundsiebzig

die mücke hab' ich wohl erschlagen,
schütz dich vor schweinen in der nacht,
die mütter müssen immer fragen,
wer hat die nacht mit dir verbracht?

mir geht es heute nicht viel besser,
als gestern es mir ging sehr früh,
ich bin ein mittelguter esser,
und geb' dabei mir ein'ge müh!

was dies gedicht dem geck' will zeigen,
ich kann nicht viel dazu erklär'n
mir wird das ganz' zum todesreigen,
zum aufgebund'nen hutschenbär'n.

wer hier nichts ahnt, hat keine ahnung,
dies gedicht sei ihm zur mahnung.
schon oft war mir danach zu tun,
nun geh zu bett ich - hoff' zu ruh'n!

es gibt gedichte,
die sind schlechter,
doch keines wird
deswegen echter!

Mittwoch, Juli 23, 2008

Dienstag, Juli 22, 2008

sechshundertundsechsundsiebzig

heute wurde ich erinnert,
an die zeiten, als ich noch gesichte hatte.

mittlerweile habe ich nur mehr kopfweh,
damit kannst du niemanden beeindrucken!

sechshundertundfünfundsiebzig

es ist schon gut,
wenn man eine ölheizung hat,
weil dann kann man sich ordentlich ärgern,
weil man so viel sparen muss und
weil das öl so viel kostet!
super!

sechshundertundvierundsiebzig

schön ist es,
wenn das wetter passt!

sechshundertunddreiundsiebzig

habe mich geschunden,
gebrannt, mit nesselgift,
gebrennnesselt!

sozusagen!

tut weh,
aber nicht sehr!
nur schmerzhaft!

was kann man machen!
die zeit heilt alle nesselungen!
möglicherweise!

denkbar ungünstiger zeitraum,
sich zu nesseln!
aber irgendwie super!

Donnerstag, Juli 17, 2008

sechshundertundzweiundsiebzig

mir lassen uns nichts anmerken
mir werden immer besser
fussballerisch gesehen
aber
mir san mir
mir san trainer
mir san da trainer!!!

Donnerstag, Juni 26, 2008

sechshundertundsiebzig

hoffentlich ist er wieder genesen,
damit es weitergehen kann.
es darf nichts stillstehen,
alles muss weitergehen.

mit ihm - und auch ohne.

wenn nicht,
dann nicht!

was ist es eben?
eben!

ohne ihn ist mit anderen,
die ich nicht mag!

Dienstag, Juni 17, 2008

sechshundertundneunundsechzig

nur ein wenig an der hand genommen,
schon geht es leichter
den berg hinab.

beim hinaufsteigen,
da braucht man schon eine anschiebung.
von hinten!

von vorne hilft es meist dem geschobenen nicht!

der schieber im gegentum aber, der kann lachen,
oder auch nicht!

je nachdem!

Montag, Juni 02, 2008

sechshundertundachtundsechzig

so habe ich noch ein wenig geduld zu haben,
dann wird es schon werden.

hätte ich doch nur lust zu warten,
zeit wäre reichlich da,
wie immer!

Montag, Mai 26, 2008

sechshundertundsiebenundsechzig

nachdem ich bereits
gedanken mir machte,
bereitete ich mir
- wie manchertags -
eine überraschung.

Samstag, Mai 24, 2008

sechshundertundsechsundsechzig

... eines menschen zahl!

aber das haben ohnehin alle erwartet!

deswegen kommt hier einmal

--- nichts!

sechshundertundfünfundsechzig

das lausbubenstück ist vollkommen
niemand hat es gesehen,
doch ich malte mir ein bild
von der vollkommenheit.

da müssen fehler drinnen sein,
sonst wäre es nicht vollkommen!

so, genug gequatscht!
quatsch!
so ein quatsch aber auch!
ein quatsch ist das!

ein deutsches lied!

Donnerstag, Mai 22, 2008

sechshundertundvierundsechzig

das ist mein erster versuch
was immer auch es wird
ist es schon etwas
gewesenes
immer
ewig
und morgen ganz neu
und doch schon gewesen
wie soll das nur weitergehen!

es hilft alles nichts!
es ist, wie es ist!
nichts ist wie es scheint!

verrücktheiten gehören nicht in diese welt,
da braucht man eine andere dazu.

willkommen in meiner.

Mittwoch, Mai 21, 2008

sechshundertunddreiundsechzig

so habe ich zumindest das gefühl,
dass ich wieder etwas dazu beitragen konnte,
dass jemand sich an meinen kreaturen
verging!

krankmachend
gesundend
dahingehend
nie dagewesen
geflogen
und verdunstet
ganz schwer im saft
doch ohne luft
ist es auch nichts

darum ist es so!

sechshundertundzweiundsechzig

wo ist bitte die bürgerstraße?
ich habe noch nie etwas von der bürgerstraße gehört!

so soll es eine bürgerstraße geben,
mir egal.

ich gehe ohnehin nicht hin.

nichthingehend,
sitzenbleibend,

ein sozusagen daseiender!

dahinsichend -
endesgefertigt -
elendigst, doch froh im sinne!

sechshundertundeinundsechzig

es muss einmal etwas übrigbleiben,
von dem,
was man getan hat.

das soll dann nicht auf der müllhalde landen,
sondern in den gehirnen bleiben.

etwas peristaltisch gangliäres
nachher etymologisch weil nicht erforschbar!

so soll es bleiben!

den narren zur erinnerung
an den narren der erinnerte!

... und manchmal morgenlandfahrend sein unwesen trieb!

sechshundertundsechzig

jetzt hat er mich geschimpft
wie einen schulerbuben

das hat mir nicht gefallen.
aber ermutigt
zur tat!

dann tat ich das
was es auch war,
es war, was ich tat!

ich tat was ich tat!
tat ich es in der tat?

der soll sich wundern,
in der tat,
dass ich es tat!

jetzt ist es getan!

Dienstag, März 18, 2008

sechshundertundachtundfünfzig

heute habe ich glück gehabt,
da mir einer zugehört,
mit dem herzen.

Dienstag, März 11, 2008

sechshundertundsiebenundfünfzig

es ist schon erstaunlich,
wenn man feststellen darf,
dass sie einen fürchten,
nur weil man anders ist wie sie!

freiheit ist ein bei weitem stärkerer schutzschild,
als je ein festerer aus stahl geschmiedet werden kann!

sechshundertundsechsundfünfzig

die müdigkeit ist mir nie aufgefallen,
doch seit sie weg ist,
bin ich aufgewacht!

so wirklich - auch noch spät am abend!

es ist keiner mehr, der mich quälen kann und
geld ist nur papier!

doch tut es gut, was davon zu haben.

man muss es sich nur für diesen zweck auch auszugeben trauen!

doch das ist eine viel gemeinere geschichte!
die mich noch oft zum lachen bringen wird!

Montag, März 10, 2008

sechshundertundfünfundfünfzig

gegen den wind bin ich angetreten
in den pedalen mit aller kraft
unter fünfundzwanzig bin ich geblieben,
nicht langsamer,
aber das dafür zaghaft!

damit man sich etwas vorstellen kann:

es ist mir noch nie wohler gewesen!
man darf es aber denen von der behörde nicht eröffnen!
da muss man leiden und mit den zähnen knirschen!

aber in wirklichkeit,
ich denke oft an die zeit zurück
und an die eingesperrt sein wollenden!

Mittwoch, Februar 27, 2008

sechshundertundvierundfünfzig

der alte mann hat seine spuren hinterlassen.
noch immer will es mir nicht gut gehen.

jetzt ist aber zumindest einmal das fieber weg.
auch schon was.

er hat tiefer zugestochen,
als man seinem kurzen stachel zutrauen würde.

doch das herz ist leicht getroffen.

so lasse ich es erst einmal sommer werden,
radfahrend und laufend!

sollen die anderen meine kinder nähren,
meine frau und meinen dicken bauch!

Mittwoch, Februar 13, 2008

sechshundertunddreiundfünfzig

nun haben wir das endgültige versagen aller politik
so deutlich vor unseren augen,
dass es uns schlecht werden möchte!

die letzten tage der menschheit haben begonnen
und sie enden dort,
wo alle traurigkeit ihren hafen findet!

im heute!

sechshundertundzweiundfünfzig

eine unvorstellbare traurigkeit wird über uns hereinfallen,
was armut ist,
können wir heute uns noch nicht vorstellen.
morgen aber schon werden wir darin leben, vegetieren, verelenden!

elendigst!
das chaos hat gewonnen!

Donnerstag, Januar 31, 2008

sechshundertundeinundfünfzig

es ist so wenig zeit,
so wenig zeit zum übrig lassen.
alles ist so wenig,
so irrsinnig wenig.

wenn es noch weniger wird,
dann ist das wenige noch weniger,
wenigstens ein wenig soll bleiben,
vom wenigen.

ein wenig wenigstens!

Donnerstag, Januar 17, 2008

sechshundertundfünfzig

es könnte mich den verstand kosten,
oder frei nach hesse:
"der eintritt kostet den verstand"

wer versteht schon,
wenn der verstand nicht mehr mit will!

alles ist so kryptisch und doch -
keine nacht ist ohne morgen,
jedem kummer seine sorgen!

die verrückten können auch nicht immer alles ausbügeln!

sechshundertundneunundvierzig

mitnichten
mittanten
mitonkeln,
so alt,
dass es einen bart hat!

und trotzdem eine kreation,
eine neue!

was wird man noch wissen müssen,
damit man alles versteht?

Donnerstag, Januar 03, 2008

sechshundertundachtundvierzig

allen dummen politikern ins stammbuch geschrieben:
dem g.w. bush nur erzählt, weil der kann nur verkehrt herum lesen!
"eine zitrone hat nur eine bestimmte menge saft"
"durch das auspressen wird nur die momentane fördermenge - nicht aber die - wie irrtümlich von den dummen politikern angenommen wird - gesamtmenge gesteigert!"
"doch dieses tatsache ist den dummen politikern nicht bekannt!"
"dem dummen volk dämmert es schön langsam!"

Dienstag, Januar 01, 2008

sechshundertundsiebenundvierzig

oft braucht es einen zarten gruß,
und kommen tut, was kommen muß,
so auch von mir, die fromme kunde,
ein neues jahr, der alten runde,
soll glück es bringen und vermehren,
das gute, schlechtes soll's verzehren.

so wird ein jeder das bekommen,
was ihm bescheinen wird die sonnen!