„Man kann sich die Mühe machen, über das Leben nachzudenken. Man kann es aber auch sein lassen, weil es ohnehin keinen Sinn ergibt. Der einzige Sinn ist der, vor dem Tod ein wenig gelebt zu haben. Egal wie, egal mit wem – Hauptsache, gelebt.“
tagebuch eines morgenlandfahrers
Mittwoch, Januar 21, 2026
Die Meister des Verdrängens
Samstag, Januar 17, 2026
Feindbilder
Donnerstag, Januar 01, 2026
Mittwoch, Dezember 31, 2025
31. Dezember 2025 – Am Tor des neuen Lichts
Die Nacht des Jahreswechsels ist nicht laut. Zumindest nicht in mir. Sie ist ein Tor, das sich öffnet, ohne dass man es berührt.
Ich atme tief ein und sehe dem alten Jahr nach, dankbar für das, was blieb und was ging.
Und dann gehe ich einen Schritt weiter — hinein in ein neues Licht, das schon wartet.
Dienstag, Dezember 30, 2025
30. Dezember 2025 – Im letzten Frostglanz
Der vorletzte Tag des Jahres trägt eine leise Schwere. Nicht traurig — nur voll. Wie ein Gefäß kurz vorm Überlaufen.
Ich sitze im Winterlicht und höre in mich hinein. Und was ich finde, ist kein Lärm, sondern ein leiser Aufbruch.
Haiku 168 – Funken
Frost im Abendlicht,
streut auf Zweige kleinen Glanz —
Tag schließt still die Hand.
Montag, Dezember 29, 2025
29. Dezember 2025 – Am weiten Horizont
Das Jahr lässt langsam los. Ich spüre es im Licht, im Wind, in den verschobenen Tagen.
Ein Teil von mir blickt zurück, ein anderer nach vorn. Doch am wichtigsten ist jener Teil, der einfach hier bleibt — genau zwischen beidem.
Sonntag, Dezember 28, 2025
28. Dezember 2025 – Im trägen Winterlicht
Der Tag ist träge, ohne Last. Nichts fordert, nichts ruft. Ich nehme mir die Freiheit, einfach zu sein — unproduktiv, ungestört, unbewertet.
Und im Nichtstun erkenne ich: Der Winter kann heilsam sein, wenn man ihn lässt.