Die Welt ist fast farblos geworden — aber nicht tot. Vielmehr scheint sie zu warten. Die Farben haben sich zurückgezogen in den Kern der Dinge, dorthin, wo sie wachsen, bevor sie wieder erscheinen.
Ich gehe denselben Weg wie gestern, und doch wirkt alles anders: stiller, tiefer, wahrer. Vielleicht ist Wandel nichts weiter als das stetige Leiser werden, aus dem ein neues Lied entsteht.
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